Verdammt zur Ewigkeit II by Patrizia Sabrina Prudenzi

Buch 2

»Es gibt mehr Ding´ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt.« (William Shakespeare)

Verdammt zur ewigkeit ii

»Ich komme wieder!«
Diesen Satz wiederholt Olafs Vater immer und immer wieder.

Aber Olafs Vater ist tot.



Olaf hat eine beängstigende Gabe: Er hat das zweite Gesicht, er kann spüren, wenn der Tod das Leben löscht. Das ist schrecklich und ungeheuer bedrohlich. Und es bestimmt sein Leben. Er verliert seine Arbeit und seine große Liebe. Die mysteriösen und grauenhaften Phänomene spitzen sich zu, er wird verletzt und bittet schließlich einen katholischen Pfarrer und Exorzisten um Hilfe.

Genre: FICTION / Horror

Secondary Genre: FICTION / Occult & Supernatural

Language: German

Keywords: Horror, Übernatürlich, Okkult, Vampir , Böses, Christentum, Satan

Word Count: 44000

Sales info:

The book had been published 10 year ago in Germany and was nominated for a horror award


Sample text:

Ottilia stand am Fenster, den Kopf an den weißen Holzrahmen gelehnt. Ihre Silhouette zeichnete sich gegen den Nachthimmel ab. Der Rauch ihrer Zigarette stieg wie ein weißes, geschwungenes Band empor und verschwand, unsichtbar für den Betrachter, nach oben. Die helle Kleidung – die trug sie meist – und ihre blonden Haare reflektierten den nächtlichen Schein der Stadt und schienen aus einem nicht ersichtlichen Grund wie von selbst zu leuchten. Das hätte Albert am allerwenigsten überrascht. Er traute ihr alles zu, auch das. 
»Albert?«
Sie drehte sich um. Der ovale Umriss ihres Gesichts schien über ihrem Körper zu schweben. Nur die blonden, wallenden Haare hielten es noch an seinem Platz fest. 
»Ich habe dich in der Bibliothek gesucht. Was machst du hier im Dunkeln?«
Sie lachte leise.
»Angst vor der Dunkelheit ist bei uns nicht angebracht, findest du nicht?«
Albert trat näher an sie heran. Unten war die Straße ruhig und leer, gespenstisch ruhig. Nichts bewegte sich, es sah verlassen aus. Nur wenige Autos parkten am Straßenrand. Sie hätten genauso gut seit Jahren dort stehen können.
»Hast du auch manchmal Sehnsucht nach unserem Heim?«, wisperte sie.
Ja, hätte er gerne geantwortet. Aber er musste es nicht aussprechen, sie wusste es auch so. Sie trugen den gleichen Familiennamen, teilten ihr Schicksal, ihre Empfindungen und ihre Gefühle. 
Der Ausblick von der Terrasse über dem Haupteingang ihres alten Schlosses kam ihm in den Sinn. Die großzügigen Treppen, die zum Garten führten, der Brunnen mit den griechischen Statuen, das Wasserspiel, das von seiner Maman nur sonntags, an Feiertagen und bei hohem Besuch eingeschaltet wurde, die Jagdhunde, die über die breiten Wege zum Ausgang des Parks flogen...


Book translation status:

The book is available for translation into any language except those listed below:

LanguageStatus
English
Already translated. Translated by Robert Anderson

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